01.05.2013

Der Verpackungslogistik gehört die Zukunft

Spätestens seit der diesjährigen Hannover Messe mit ihrem Leitthema „Integrated Industry“ wissen wir, dass der zunehmenden Vernetzung zwischen Branchen und Unternehmen in allen Bereichen der Industrie die Zukunft gehört. Vor allem die Verpackungslogistik wird auf dem Weg zur neuen Dimension „Industrie 4.0“ aus gutem Grund eine wichtige Rolle spielen: Sie verknüpft als Bindeglied zwischen Produktion und Distribution viele interne und externe Funktionsbereiche – von Einkauf und Konfektionierung angefangen über Kommissionierung und Identifikation bis hin zu Versand und Transport.

Erfahrene und weitsichtige Systemanbieter wie die TransPak AG, die überzeugende Verpackungskonzepte für Industrie, Handel und Dienstleister unter Einbindung von IT, Logistik und Versand entwickelt, sind deshalb bei Logistikleitern und Supply Chain Managern zurzeit mehr denn je gefragt und gefordert. Auf dem schmalen Grat zwischen verschärftem Wettbewerb, stagnierenden Margen sowie hoher Produkt- und Servicequalität bei gleichzeitigem Kostenbewusstsein und damit einhergehender Rationalisierungsmaßnahmen zeigen sie einen gangbaren Weg zu mehr Wirtschaftlichkeit und damit mehr Erfolg.

„Verpackungsmaterialien, aber auch generell alle C-Teile, sollten künftig bei den Verantwortlichen verstärkt in den Fokus rücken“, rät Olaf Peter von TransPak. Denn: „Hier verbirgt sich enormes Optimierungspotenzial – nicht nur bei den Verpackungen selbst, sondern vor allem in den Prozess-  und Strukturkosten.“ Die dezentral organisierte Unternehmensgruppe, die sich mit ihren 14 bundesweiten Standorten auf eine ausgefeilte Logistik mit 40 eigenen LKW-Zügen und Lägern mit rund 40.000 Palettenstellplätzen stützt und die mit ihrem umfassenden und einzigartigen Dienstleistungsportfolio zu den führenden Anbietern auf dem deutschen Markt zählt, ist mit über 40 versierten Verpackungsberatern vor Ort bei ihren Kunden präsent. Die Experten kennen die Hebel, mit denen sich Effizienzsteigerungen und Kosteneinsparungen in allen relevanten Bereichen der Prozesskette erreichen lassen. Und sie begleiten ihre Kunden professionell von der Analyse bis zur Realisierung der individuell entwickelten Lösung.

1. Einkauf und Beschaffung
An erster Stelle steht meist die Analyse des bis dato genutzten Verpackungsmaterials sowie der aktuellen Prozesse, die in Verbindung mit den Verpackungen stehen. Wichtigste Frage: Welche Artikel sind sinnvoll, welche sollten optimiert und welche müssen neu entwickelt werden? Dabei ist die Standardisierung von Verpackungsmaterial für den Prozess der Automatisierung in der Regel genauso wichtig wie korrekte Stammdaten bzw. die Klassifizierung der verwendeten Produkte. Aber auch Neuentwicklungen, die sich gemeinhin schnell amortisieren, können dazu führen, dass sich die Verpackungsvielfalt reduziert und die Prozesse schlanker werden. Die Fokussierung auf wenige, dafür leistungsstarke Zulieferer führt neben intensiverer Beratungsleistung und geringerem Aufwand im gesamten Bestellablauf oft zu günstigeren Konditionen infolge höherer Bestellmengen. Zusätzliche Effekte entstehen durch die Umstellung auf eBusiness: Elektronische Artikelkataloge oder Bestellplattformen erleichtern den Einkauf dank automatisierter und standardisierter Abläufe und garantieren die Rückverfolgbarkeit und Transparenz durch die gesamte Supply Chain.

2. Lagerlogistik
Die Zeiten, in denen Unternehmen ihr Verpackungsmaterial für das gesamte Jahr im eigenen Haus horteten, sind definitiv vorbei. Systemanbieter wie die TransPak AG übernehmen die Einlagerung von Standardprodukten und kundenspezifischem Verpackungsmaterial, garantieren die Warenverfügbarkeit und liefern bedarfsgerecht bzw. just-in-time bundesweit aus. Lagerflächen können somit anderweitig genutzt werden oder sie sind schlichtweg überflüssig. Zudem erhöht sich die Liquidität im Unternehmen, weil die Ware erst bezahlt wird, wenn sie geliefert ist.

Auf Wunsch übernimmt TransPak auch im Rahmen eines Full-Service-Angebots beim Kunden das gesamte Verpackungsmanagement inklusive der Disposition mit Hilfe eines auf die Bedürfnisse abgestimmten Vendor-Managed Inventory, mit dem der Bestand an Verpackungsmitteln mit Hilfe von Verbrauchswerten oder Kennzahlen selbstständig von TransPak gesteuert und Bedarfsschwankungen optimal gemanagt werden.

3. Produktschutz und Transportsicherheit
Keine Frage – der Schutz des Produktes steht immer an oberster Stelle. „Doch ist heute“, so Olaf Peter, „die universell einsetzbare Verpackung nicht immer das Ziel - die funktionale bzw. intelligente Verpackungslösung, die in hohem Maße den Anforderungen des Kunden und seiner Logistik gerecht wird, ist das erstrebenswerte Optimum.“

Der Verpackungsspezialist bietet daher seinen Kunden u.a. bei empfindlichen Gütern für den Versand, der mit einem Paketdienst durchgeführt werden soll, bei Bedarf die Zertifizierung der jeweiligen, aus Karton, Produkt und Füllmaterialien bestehenden Verpackungseinheit mit dem betreffenden Paketdienst an. Reklamationen, die durch Transportschäden entstehen und die das Image des Kunden negativ beeinflussen können, werden dadurch auf ein Minimum begrenzt.

4. Strukturverbesserungen
Auch der Blick auf die Strukturen im Unternehmen birgt Potenzial, wenn Schnittstellen zu den angrenzenden Funktionsbereichen genauer unter die Lupe genommen werden. Vor dem Hintergrund des prozessorientierten Denkens lassen sich Material- und Informationsflüsse nämlich ebenfalls deutlich verbessern. Ein Beispiel: Die Optimierung von Warenströmen durch Vermeidung von Leerfahrten und Fehllieferungen.

Ganz  nebenbei reduziert sich durch ein ausgeklügeltes Logistikkonzept dann auch der CO2-Ausstoß der LKWs. Wobei eine intelligente Verpackungslogistik ohnehin beim Thema Nachhaltigkeit und Umweltschutz auch in Zukunft punkten wird, weil sie sich auf mehrfach verwendbare oder recycelbare Produkte stützt und Materialien aus nachwachsenden Rohstoffen verwendet.

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