01.04.2013

Erfolg ist strategisch planbar

Der Trend zur Rationalisierung und Automatisierung entwickelt vor allem bei mittelständischen Unternehmen zurzeit eine bemerkenswerte Dynamik – und erfasst konsequenterweise auch einen der zentralen Funktionsbereiche: Die Verpackungslogistik. Doch mit der Standardisierung von Verpackungsmitteln oder dem zähen Ringen um die besten Preise beim Lieferanten alleine sind die Optimierungspotenziale lange nicht erschöpft.

Ganzheitliches Verpackungsmanagement heißt das Zauberwort, mit dem sich von der Beschaffung bis zur Entsorgung, also durch die gesamte Prozesskette hindurch, Einsparungen im zweistelligen Prozentbereich und weitere erfreuliche Synergien erzielen lassen. Denn Verpackungen dienen längst nicht mehr nur dem Schutz des Produktes, sondern nehmen innerhalb der Logistik eine wichtige Schlüsselrolle ein. Darüber hinaus richtet sich der Blick zunehmend auf ökologische Aspekte, die von Abfall- und Recyclinggesetzen diktiert und von Nachhaltigkeit und Umweltschutz geprägt sind.

Mit der Verpackung fängt es an
Zugegeben, mit der Verpackung fängt alles an. Doch des Rätsels Lösung ist nicht die Verpackung, die universell einsetzbar ist, sondern die funktionale bzw. intelligente Verpackungslösung, die in hohem Maße den Anforderungen des Kunden und seiner Logistik gerecht wird. Um dies herauszufinden, bedarf es einer entsprechenden Analyse, bei der sich Logistikleiter, Supply Chain Manager oder auch Geschäftsführer auf die Erfahrung und das Praxiswissen kompetenter Systempartner verlassen können. Denn diese beraten professionell, liefern termingerecht die zur Realisierung benötigten und für Automatisierungskonzepte auch wichtigen Standardverpackungen - und sie entwickeln mit Blick auf Produktions-, Einkaufs- und Versandprozesse individuelle Lösungen, die sich schnell amortisieren und die Prozesse z.B. durch die Einbindung von IT und elektronischen Beschaffungssystemen oder Logistiklösungen deutlich verschlanken können.

Aufgrund des steigenden Wettbewerbsdrucks, niedrigeren Margen sowie erweitertem Produkt- und Serviceangebot werden Unternehmen in Zukunft mehr denn je gezwungen sein, wirtschaftlich zu agieren und zwar in allen Bereichen, selbst bei den bislang in dieser Hinsicht häufig vernachlässigten C-Artikeln. Olaf Peter von der TransPak-Gruppe, einem der erfahrensten und größten Systemanbieter von Verpackungsmitteln für Industrie, Handel und Dienstleister in Deutschland, ist diese Problematik bestens vertraut – und er hat sich für die Leser von All about Sourcing vor einiger Zeit bereits damit befasst.

So sind positive Effekte vorprogrammiert, wenn Verpackungsspezialisten bereits bei der Produktentwicklung und zur Prüfung der bis dato verwendeten Verpackungsmaterialien hinzugezogen sowie mit der Umsetzung der gewonnenen Erkenntnisse beauftragt werden: Zusätzlich zur Verringerung der Verpackungsvielfalt und der Fehlerquote sinkt der Aufwand im Handling und bei den Abläufen innerhalb der gesamten Prozesskette. Auch die Lagerkosten können spürbar gesenkt werden, weil sich beispielsweise durch Einlage-rungen der Verpackungsmittel für die Kunden und durch eine bedarfsgerechte just-in-time-Belieferung die Lagerflächen beim Kunden reduzieren, die Dispositionsspielräume erhöhen und infolgedessen die Kapitalbindung gesenkt wird.

Weitere Einsparpotenziale …
werden  auf den zweiten Blick sichtbar: „Mit der Fokussierung auf nur wenige, dafür aber leistungsstarke Lieferanten können nicht nur günstigere Konditionen aufgrund größerer Bestellmengen verhandelt werden, auch die Kommunikationsprozesse verbessern sich nachhaltig. Wenn nämlich die relevanten Strukturen zwischen den Geschäftspartnern bekannt sind, intensiviert sich logischerweise die Beratungskompetenz. Und Beratung ist nicht nur bei der Produkt-entwicklung und bei Sonderlösungen gefragt, sondern „auch beim Thema Transportsicherheit und im Einkauf“ weiß Olaf Peter von der TransPak AG. „Für das Image eines Unternehmens spielt das Thema Produktschutz mittlerweile eine wichtige Rolle. Verbraucher, Händler und auch Abnehmer jeder Art sind heute, in einer Zeit, in der praktisch alles möglich und auch alles zu haben ist, anspruchs-voller denn je. Sie erwarten zu Recht, dass ihre Ware unbeschädigt am Ziel ankommt, egal, wie sie transportiert oder versendet wurde.“

Die TransPak-Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in Solms und 14 weiteren gleichmäßig über Deutschland verteilten Standorten bietet deshalb ihren Kunden bei empfindlichen und hochwertigen Gütern für den Versand, der mit einem Paketdienst durchgeführt werden soll, bei Bedarf die Zertifizierung der jeweiligen, aus Umverpackung, Produkt und Füllmaterialien bestehenden Verpackungseinheit mit dem betreffenden Paketdienst an. Mit diesem „Gütesiegel“ bewegen sich Reklamationen, die durch Transportschäden entstehen, praktisch im Promillebereich. Treten dennoch Transportschäden auf, werden diese vom Paketdienstleister übernommen.

Intelligenter Einkauf dank eProcurement
Stark auf dem Vormarsch sind bei mittelständischen Unternehmen zudem automatisierte bzw. elektronische Beschaffungsprozesse, die sich nachhaltig auf die internen und externen Material sowie die dazugehörigen Informationsflüsse und die Kostensituation auswirken. Der Einkauf steht am Anfang der Wertschöpfungskette und entwickelt sich zunehmend zu einem Unternehmensbereich mit Steuerungsfunktion.

Fakt ist – und daran besteht kaum Zweifel: Das manuelle Erfassen von Artikelnummern und Daten für den Bestellprozess ist mit hohen Fehlerquoten und kostspieligen Nachwirkungen in Form von Auftragsnacherfassungen, Fehlbuchungen, aufwändigen Suchvorgängen oder Informationslücken verbunden.

Abhilfe schaffen hier funktionale Lösungen, die in der Regel auf ei-nem elektronischen Artikelkatalog basieren. Damit stellt der Anbieter seinen Kunden alle erforderlichen Daten wie z.B. Preise, Produktmerkmale und Spezifikationen zur Verfügung, unabhängig davon, ob es sich dabei um Standard- oder um kundenindividuelle Sonderprodukte handelt. Wichtigste Voraussetzung dafür ist, dass die Stammdaten der verwendeten Artikel korrekt und klassifiziert sind, damit der reibungslose Informationsaustausch in der Folge auch gelingt. Via Internet oder über Schnittstellen wie beispielsweise OCI für SAP, die eine direkte Verbindung zwischen dem Warenwirtschaftssystem des Kunden und einer Bestellplattform oder einem Lieferanten-Webshop herstellt, werden alle relevanten Daten ausgetauscht und der Bestellvorgang ausgelöst.

Für elektronische Beschaffungssysteme im Segment der C-Teile hat sich weitgehend BMEcat als eigenständiges XML-basiertes Katalogaustauschformat für komplexe bzw. konfigurierbare Produkte und für multimediale Produktkataloge durchgesetzt. Etwas komfortabler sind Bestellplattformen im Internet, in denen der kundenspezifische Katalog im passenden Format vom Lieferanten abgelegt wird und zu dem der Einkäufer durch seine Logindaten individuell Zugriff hat. Im Unterschied zu BMEcat müssen die Daten vor dem Bestellvorgang allerdings nicht in das hauseigene ERP-System eingespeist werden, sondern die Order kann direkt in dem Portal getätigt werden. Transaktionsstandards wie EDI und XML unterstützen die automatisierte Kommunikation und erleichtern die gesamte Abwicklung eines Bestellvorganges bis hin zum Rechnungslauf.

Lagerlogistik leicht gemacht
In Zeiten elektronischer Einkaufsprozesse sowie flexibler und kürzester Lieferzeiten horten interessanterweise allerdings auch heute noch viele Unternehmen ihr Verpackungsmaterial auf eigenen Lagerflächen in großen Mengen. Werden allerdings die versierten Spezialisten der TransPak-Gruppe eingebunden, die sich mit ihrer dezentralen Organisationsstruktur auf eine ausgefeilte Logistik mit 40 eigenen LKW-Zügen und Lägern mit rund 40.000 Palettenstellplätzen stützt, dann lassen sich in hohem Maße Optimierungspotenziale ausschöpfen. Just-in-time-Lieferungen und in der Praxis vielfach erprobte Kanbanlösungen garantieren jederzeit die Warenverfügbarkeit und verhindern Versorgungsengpässe bei gleichzeitiger Kosten- und Ablaufoptimierung.

Richtet man den Blick auf den Maschinenpark in Verpackung und Versand, dann gibt es auch dort häufig Handlungsbedarf. Denn mit dem übereilten Kauf einer Umreifungsmaschine aus einer Konkursmasse heraus ist es meist nicht getan, vor allem dann nicht, wenn die erhofften Durchsatzleistungen ausbleiben, der Roboter immer mal wieder streikt oder Ersatzteile nur mühsam bzw. überhaupt nicht mehr beschafft werden können. Doch wie immer bieten sich auch hier praktikable und zudem preislich attraktive Möglichkeiten, um auf dem aktuellen Stand der Technik zu bleiben. Anbieter wie die TransPak Unternehmensgruppe verkaufen, verleihen und vermieten Stretchwickelautomaten, Umreifungsmaschinen, Maschinen zur Selbstherstellung von Füll- und Polstermaterial, Schrumpf- und Schweißgeräte sowie Ballenpressen und individuelle Packstraßen. Aber nur bei TransPak kann der Kunde einen im Markt einzigartigen Maschinen-Service in Anspruch nehmen, der von eigenen, bestens geschulten Technikern durchgeführt wird und die Wartung sowie die Reparatur der unterschiedlichsten Maschinen umfasst. Mit diesen werterhaltenden Maßnahmen und der damit verbundenen längeren Lebensdauer der Maschinen erweitert sich der Zyklus bis zur nächsten notwendigen Wiederbeschaffungsinvestition und der umsichtige wie auch qualitätsbewusste Unternehmer leistet einen wertvollen Beitrag zum Umweltschutz und zur Nachhaltigkeit.

Nachhaltigkeit und Umweltschutz
Die wesentliche Herausforderung unserer Zeit gipfelt u.a. in der Beantwortung der Frage, wie wir dauerhaft mit unseren Ressourcen umgehen. Mit Verpackungsmaterialien wie Papier, Karton oder Pappe, also natürlichen Werkstoffen, die unkompliziert recycelbar sind und aus ständig nachwachsenden Rohstoffen gewonnen werden, ist der erste Schritt bereits getan. Ballenpressen zur Reduzierung der Volumenmengen von Karton-, Papier- und Folienabfällen und deren Rückführung in den Wertstoffkreislauf. Serviceleistungen, wie sie von der TransPak Gruppe angeboten werden, wirken sich zudem ebenso positiv aus wie die Verwendung mehrfach verwendbarer Produkte oder Materialien. Unterstützt werden die vielfältigen Bestrebungen dann von einem ausgeklügelten Logistiksystem mit flächendeckender Präsenz sowie einem dichten Lieferanten- bzw. Kundennetz, das Leerfahrten verringert und den CO2-Ausstoß der LKWs im verträglichen Rahmen hält.

Damit schließt sich der Kreislauf, der mit funktionalen Verpackungskonzepten beginnt und unter intelligenter Ausnutzung sämtlicher Optimierungspotenziale beim zufriedenen Kunden bzw. Verbraucher schließlich endet.


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